surfen via kabelmodem
cablemodem - in den
usa bereits ein verkaufshit
Eine interessante
Alternative zu den eher klassischen Standleitungen
bietet Internet via TV-Kabel. Diese Technologie
nutzt das vorhandene TV-Kabelnetz, um
Internet-Signale mit Geschwindigkeiten von
mehreren MBit pro Sekunde zu erreichen. In der
Praxis steht weniger Bandbreite zur Verfügung, da
sich sämtliche an einer Verteilerleitung
angeschlossenen Computer die Bandbreite teilen müssen.
Die Angebote der Provider beginnen bei 128 kBit/s,
also mit gerade mal doppelter ISDN-Leistung, und
reichen zurzeit bis zu 1 MBit/s für den
Downstream.
Die Nutzung des
vorhandenen TV-Kabelanschlusses für eine
Standleitung ist bisher nur in wenigen ausgewählten
Gegenden möglich. Die privaten Kabelnetzbetreiber
sind gezwungen, die Netze umzurüsten. Die
bisherige Hardware beinhaltet den für eine
interaktive Internet-Verbindung notwendigen Rückkanal
nicht. Für einen Netzbetreiber lohnt sich die Umrüstung
aber erst, wenn er mit genügend Verträgen in
seinem Einzugsgebiet rechnen kann.
Für Internet per
TV-Kabel sprechen die überschaubaren Kosten, die
für eine Business-Standleitung relativ gering
ausfallen. Die meisten Provider bieten für
private Kunden Flatrates, zu denen sich die
monatlichen Gebühren für den TV-Kabelanschluss
summieren. Business-Angebote laufen mit höheren
Geschwindigkeiten, werden aber meist nach
Transfervolumen abgerechnet.
Neben der
Installation des Fernsehkabels, falls nicht
sowieso schon vorhanden, ist ein Kabelmodem für
einige hundert Mark notwendig, das über eine
Netzwerkkarte mit dem PC verbunden wird. Bis auf
die Anpassung der Netzwerkeinstellungen muss der
Computer nicht neu konfiguriert werden. Das
Kabelmodem filtert aus den nach dem Gießkannenprinzip
an alle Anschlüsse einer Hauptleitung verteilten
Daten die heraus, die vom User angefordert wurden.
quelle: zdnet
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