dsl

 
surfen via dsl

dsl: digital subscriber line

dsl
  

12 fache ISDN-Geschwindigkeit (=768 kbit/s) beim Down- und doppelte ISDN-Geschwindigkeit (128 kbit/s) beim Upstream, der DSL-Anschluß hat seinen eigenen Netz-Zugang, also bei ISDN insgesamt 3 separate Leitungen, d.h. während sie das Internet nutzen kann auf 2 weiteren Leitungen telefoniert und gefaxt werden, und beim analogen T-Net-Anschluß insgesamt 2 separate Leitungen, d.h. auch während sie surfen bleibt eine Leitung für Telefon, FAX o.ä. frei 

adsl

ADSL ist die Bezeichung für ein asynchrones Übertragungsverfahren, bei dem der Datentransfer vom Netzbetreiber zum Kunden schneller abläuft als in der Gegenrichtung. Sinnvoll ist der Einsatz von ADSL deswegen vor allem für das Surfen im Internet, da hier die Datenmengen, welche zum Surfer fließen, weitaus größer sind als die Datenanforderungen durch den Browser. Spezifiziert ist ADSL für Datenraten bis zu 8 MBit/s für den Downstream (Daten vom Provider zum Kunden) und 756 kBit/s für den Upstream.

Aktuelle Angebote für den Heim- und Small-Office-Einsatz stellen maximale Geschwindigkeiten von 756 kBit/s Downstream und 128 kBit/s Upstream zur Verfügung. Vor allem private Anschlüsse werden in Deutschland zur Zeit mehr oder weniger flächendeckend mit ADSL-Verbindungen versorgt. Allerdings ist davon auszugehen, dass ländliche Gebiete auf Grund der geringeren Nachfrage noch einige Zeit auf einen entsprechenden Ausbau warten müssen.

 

t-dsl

Die Deutsche Telekom vermarktet ihre ADSL-Variante unter dem Namen T-DSL und wird laut eigenen Angaben bis zum Jahresende in circa 200 Ortsnetzen T-DSL-Technologie verfügbar gemacht haben. Wer nicht in einem solchen Ausbaugebiet lebt, muss sich weiterhin nach anderen Möglichkeiten für den schnellen Internet-Anschluss umsehen. Auf den Homepages der Deutschen Telekom und bei Mobilcom, Arcor oder 1&1 sind Online-Formulare zu finden, die Auskunft darüber geben, wann der eigene Standort voraussichtlich DSL-Land wird. Die Kosten für einen ADSL-Anschluss mit den oben genannten Geschwindigkeiten liegen bei rund 100 Mark inklusive ISDN-Anschluss pro Monat.
Obwohl die Deutsche Telekom ihren T-DSL-Tarif ausschließlich in Verbindung mit einem hauseigenen ISDN-Anschluss verkauft, wäre eine Nutzung von DSL auch über einen analogen Anschluss mit entsprechender Kupferverkabelung möglich. Die Kosten für ADSL/T-DSL bleiben in jedem Fall überschaubar, da die Angebote als Internet-Flatrates verfügbar sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis eines solchen Anschlusses kann man durchaus als gut bezeichnen. Wer sich für ADSL/T-DSL entscheidet, benötigt neben dem Festnetzanschluss beim jeweiligen Anbieter einen Splitter, der mit der Telefondose verbunden wird, und ein spezielles ADSL-Modem. Beide Geräte werden in der Regel kostenfrei beim Abschluss eines ADSL-/T-DSL-Vertrags geliefert. Der an das Modem angeschlossene PC muss darüber hinaus mit einer Ethernet-Netzwerkkarte ausgestattet sein. Die Installation von Splitter und Modem ist problemlos vom Anwender selbst zu bewerkstelligen.

sdsl

SDSL (synchrones DSL) bietet gleich hohe Geschwindigkeiten für Up- und Downstream. Auf Grund der weit höheren Kosten für diese Art der Standleitung ist SDSL praktisch ausschließlich für Geschäftskunden interessant, die auf hohe Leistungen der Internet-Verbindung angewiesen sind. Die Kosten für eine SDSL-Standleitung sind in hohem Maß abhängig von der zur Verfügung gestellten Bandbreite. Up- und Downstream laufen bei SDSL mit der gleichen Geschwindigkeit von maximal 2,3 MBit/s.
Diese Leistung lassen sich die Provider mit mehreren tausend Mark pro Monat bezahlen. Hinzu kommen Einrichtungsgebühren und, je nach Angebot, Kosten für Transfervolumina. Die langsamsten Varianten einer SDSL-Verbindung, welche nicht mehr als zwei bis dreimal schneller als eine herkömmliche Einkanal-ISDN-Verbindung sind, werden bereits für einige hundert Mark angeboten. In der Skalierbarkeit des SDSL-Bandbreite liegt ein Vorteil für Betriebe, die gerade erst anfangen, sich mit dem Internet und dessen Kommunikations- und Vertriebsmöglichkeiten auseinander zu setzen. Da der Einstieg in SDSL nicht übermäßig kostspielig ist und Angebote existieren, die über die Online-Verbindungen hinaus Sprach- und Datendienste mittels SDSL-Technologie anbieten, lohnt sich die Suche nach dem nächsten lokalen SDSL-Provider.Einer der größten Nachteile von SDSL dürfte in seiner Verfügbarkeit liegen. Vor allem in Ballungsgebieten ist der Aufbau von SDSL-Verteilernetzen für die Provider sinnvoll. Ein auf dem Land gelegener Betrieb wird Schwierigkeiten haben, einen Provider zu finden, der SDSL-Verbindungen ermöglicht.

quelle: zdnet
 

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