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surfen via stromnetz - "internet aus der steckdose"

Energieversorger planen günstigere Zugänge

Glaubt man jedoch den Stromanbietern, so wird sich die Internet- Nutzung in Deutschland demnächst drastisch erhöhen. Internet aus der Steckdose, Power Line genannt, soll das Internet für den Anwender wesentlich schneller und vor allem preiswerter machen. Jeder Nutzer hat quasi eine Standleitung zur Verfügung und muß sich keine Gedanken mehr über Telefonkosten machen - und das bei einer weit besseren Performance als ISDN. Weiterhin eröffnet die Technik auch neue Möglichkeiten für die Ausstattung von Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Universitäten mit günstigen, permanenten Internet- Zugängen.

Pilotprojekte mit unterschiedlichen Ansätzen

Die deutschen Stromanbieter arbeiten derzeit an unterschiedlichen Pilotprojekten, die sich von der Ausrichtung her massiv unterscheiden: Während die Enegieversorgungswerke Baden Würtembergs auf Fremdtechnologien setzen, versucht die Bewag (Berliner Kraft und Licht AG), die Technik selbst zu entwickeln, um sie dann fix und fertig der Industrie zur Verfügung zu stellen. Dabei unterscheiden sich nicht nur die internen Übertragungsmethoden, sondern auch die Empfangsgeräte beziehungsweise die Philosophie hinter den Projekten.

Zukunftsmusik

Die reine Kommunikation im Internet ist allerdings nur ein sehr geringer Ausschnitt aus den Möglichkeiten der neuen Technik. Insbesondere die Düne- Technologie der Bewag macht prinzipiell möglich, daß jeder elektrische Verbraucher gleichzeitig zum Datenendgerät avanciert. So wäre es durchaus denkbar, daß über die Straßenbeleuchtung auch gleichzeitig die Verkehrsdichte gemessen wird.

Auch lassen sich auf diese Weise Stromzähler automatisch auslesen und sogar komplette Hausverkabelungen überwachen. Damit kommt die Power- Line- Technologie dem Wunschdenken der Telekommunikationsanbieter sehr nahe. "Integrated Services" verbirgt sich in dem Begriff ISDN. Allerdings beruhen hier die integrierten Services auf Sprachdaten- und Faxübertragung. Die Lösungen der Stromversorger gehen weit darüber hinaus.

quelle: zdnet

 

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